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Kondensator, Kerko
Bauteilelexikon
Funktion
Ein Kondensator besteht aus zwei nah gegenüberliegenden Platten, die durch eine Isolierschicht (sog. Dielektrikum) getrennt sind. Durch Polarisierung kann er so kleinere Mengen elektrischer Energie speichern. Wird ein Kondensator mit Gleichspannung versorgt, leitet er so lange, bis er vollständig geladen ist. Bei Wechselspannung verhält er sich wie ein frequenzabhängiger Widerstand. Je höher die Frequenz, desto geringer der Widerstand.
Einsatzgebiete
Der Kondensator findet in fast jeder elektronischen Schaltung Anwendung. In Kombination mit einer Spule kann man einen Schwingkreis aufbauen. Andere Anwendungen sind z.B. Filter (RC-Glied) oder Oszillatoren.
Erkennungsmerkmale
Große Kondensatoren befinden sich meist in Plastikgehäusen. Nennspannung und Kapazität sind aufgedruckt. Kleinere Keramikkondensatoren befinden sich meist in einem orangenem, runden Gehäuse. Die Kapazität ist dort in Form eines dreistelligen Nummerncodes aufgedruckt.
Schaltzeichen

Sonstiges
Der Wert ist entweder direkt in Piko bzw. Nanofarad aufgedruckt oder setzt sich so wie im Bild links zusammen. (1. und 2.Zahl, 3.Zahl = Anzahl d. Nullen)
Die Kapazität ist größer, je:
- größer die Plattenoberfläche ist
- kleiner der Plattenabstand ist
- besser die Dipolbildung im Dielektrikum (Isolierschicht) ist
- größer die Dielektrizitätskonstante ist (Isoliermaterial)

