<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><rss version="2.0"><channel><title>bwir.de - platinenaetzen</title><link>http://bwir.de/</link><description>Schaltungen, Ausschlacht-Tipps, Aufbaumethoden, Bauteilelexikon</description><language>de-de</language><copyright>2002-2006 Benedikt Wirmer</copyright><item><title>Kommentar von Belichtung von Sergej Sawizki und Pascal Bruchheuser am 20.10.2011 13:42</title><description><![CDATA[Belichten
Zuerst zieht man die Schutzfolie der Platine ab. Dies sollte nicht gerade in der prallen Sonne geschehen. Ab jetzt sollte man es unbedingt vermeinden, die Platinenoberfläche zu berühren, Layoutfehler sind sonst später die Folge. Danach legt man die Belichtungsvorlage richtig herum (Schrift auf dem Layout lesbar) auf die Platine und streicht sie fest, sodass keine Blasen mehr vorhanden sind. Durch das Öl hält das Layout prima auf der Platine. Zur Sicherheit legt man aber noch eine Glasplatte auf das Ganze. Nun geht es an’s Belichten. Mit meiner Schreibtischlampe (11W Energiesparlampe) kann ich bis auf 5 cm an das Layout herangehen, weil Energiesparlampen nicht sehr heiß werden. Der Belichtungsvorgang dauert bei mir etwa 10 Minuten. Mit einer Glühlampen-Lampe dürfte dies etwas länger dauern, da man wegen der Hitze nicht so nah an die Platine gehen kann (Das kann man vorher mit einem kleinen Teststreifen Platine, von dem man jede Minute einen kleinen Streifen Schutzfolie abzieht, testen. Beim anschließenden Entwicklungs/Ätzvorgang kann man erkennen, welche Belichtungszeit sich am besten eignet). Da die Belichtungsvorlage sehr lichtdicht ist, belichtet man lieber etwas länger als nötig. Bei zu kurzer Belichtung müsste man die Vorlage wieder umständlich deckungsgleich auf die Platine legen und nachbelichten.Nach der Belichtung wird die Platine mit klarem Wasser abgespült und anschließend abgetrocknet. Jetzt sollte man die Platine schnell entwickeln, denn auch bei Tageslicht wird die Platine weiterbelichtet. Direkte Sonneneinstrahlung sollte man vermeiden.]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Philipp am 30.08.2008 20:52</title><description><![CDATA[Ich hab heute die Anleitung ausprobiert. Es hat bei mir nicht geklappt. Ich hab anstatt des öl getränkten platt eine Overhead Folie genommen. Die Lampe war eine Energiesparlampe die ca 11 cm über der Platine war. Die Leitungen sind 0.25mm breit.
Sind die Leitungen zu dünn?
Kann man die Foto Schicht mit der Folie abziehen? ]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von dj3nk am 19.08.2008 17:58</title><description><![CDATA[Also ich hab das mit dem alten overheadprojektor getestet und es geht SUPERGEIL !!!! 9-10 Minuten Beleichtungszeit bei Bungard erzielen top ergebnisse.]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Sanni am 18.03.2008 19:43</title><description><![CDATA[Hallo, mit welchem Programm erstellt ihr denn die Layouts  Freeware????]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Manuel am 16.03.2008 23:26</title><description><![CDATA[Ich habe auf meiner Webseite den Bau meines Belichtungsgerätes dokumentiert... (UV-Röhren eines Nagellack-Härtungsgeräts).
Wens intressiert: 
http://www.m-s-online.com/belichtungsgeraet.php]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Mo am 13.01.2008 21:05</title><description><![CDATA[also ich habe mir dass programm runtergeladen aber irdendwie kann ich dass nicht öffnen ??? womit soll ich die datei denn öffnen ]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Mo am 13.01.2008 11:01</title><description><![CDATA[Ich habe da mal ne Frage. Gibt es extra Programme womit man die Belichtungsvorlage erstellen kann??]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von piri am 02.06.2007 11:34</title><description><![CDATA[also ich belichte mit 32 UV leds, komm so ca auf eine fläche von 100x80.
belichtungszeit 2 1/2 min
bestens!!!]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Markus Rassow am 11.05.2007 15:18</title><description><![CDATA[Bewährt hat sich bei mir ein Gesichtsbräuner mit 4 Röhren. (4x 16W, ca. 60€ bei Kwelle, 50€ bei Meckermann, oder im Sonderangebot irgendwo schon mal ab 20€, oder ersteigern ab 1€.)
Das Platinenmaterial mit der Vorlage lege ich in einen Bilderrahmen (unter die Platine lege ich mittig ein 1-Cent-Stück, da sich das Deckglas leicht wölbt und in der Mitte sonst unscharf belichtet wird.) und den Gesichtbräuner einfach darauf. Mit einem digitalen Küchenwecker als Zeitmesser belichte ich dann ca. 55-60 Sekunden. Durch die gleichmäßige Lichtverteilung werden die Ergebnisse optimal, auch 5 Sekunden länger beschädigen die Platine nicht.
Belichten mit normalen Glüh- oder Halogenlampen ist wegen des geringen UV-Anteils eher ein Glücksspiel und die Zeiten sind schon von Glühobst zu Glühobst der selben Leistung verschieden.
Und ab hier Schutzbrille und Handschuhe tragen!
Zum Entwickeln nehme ich Natriumhydroxid NaOH, 10g auf 1 Liter Wasser.
Dafür nehme ich eine Glas-Auflaufform (großes Unterteil). Ein Überentwickeln hatte ich bei dieser Konzentration bislang noch nicht. Die Lösung kann nicht aufbewahrt werden, wie oben bereits beschrieben. Sie sollte jedoch nicht ins Abwasser entsorgt werden - nicht wegen dem Natriumhydroxid (ist auch in Seife enthalten), sondern wegen der Lackrückstände.
Zum Ätzen benutze ich Natriumpersulfat Na2s2o8, ca. 100g auf 400ml Wasser, passt bequem in den Glasdeckel der Auflaufform.
Als Arbeitsplatz für das Ätzen nutze ich den Küchenherd. Da die Temperatur ab 50°C betragen sollte, kann ich mit dem Herd die Lösung aufwärmen. Die Lösung ist in abgekühlten Zustand relativ neutral und kann in der Schale an sicherem Ort aufbewahrt werden. Zur neuerlichen Nutzung heize ich sie nur wieder auf dem Herd auf. :-)
Sollte die Lösung sehr blau werden (mit Kupfer gesättigt), darf sie NICHT ins Abwasser entsorgt werden. Das Natriumpersulfat ist dabei nicht problematisch, jedoch der hohe Kupfergehalt.
Nun entferne ich den restlichen Schutzlack mit Brennspiritus. Man kann ihn einfach drüber kippen und sieht, wie der Lack großflächig abplatzt - und im Abfluss landet. Besser ist jedoch mit einem Stück Küchenpapier, getränkt mit Spiritus, die Platine abzuwischen. So kriegt man garantiert alles weg. Man hätte die Platine auch für 3 Sekunden in die Sonne legen (länger dauert es nicht, also zum Belichten mit Vorlage ungeeignet) können und dann noch einmal in den Entwickler...
Bitte denkt an unsere Umwelt. Wir haben nur diese eine.
Alle anfallenden Chemikalien und Metalle (Flüssigkeiten, kupferbeschichtetes Material) sollte bei eurer regionalen Sammelstelle (kostenlos) abgegeben werden. Sollte euch keine Stelle bekannt sein, fragt den Chemielehrer der nächsten Schule, wohin er seine Abfälle entsorgt oder ob er eure gleich mit Entsorgen kann. :-)
Alles weitere steht ja schon oben im Artikel.]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Ralf am 14.04.2007 23:22</title><description><![CDATA[Belichten
Zum Belichten ist es dienlich, wenn die Lichtquelle möglichst weit von der Platine entfernt ist. Die Gefahr von Unterstrahlung wird so minimiert. Leitebreiten von 0,1mm sind so ohne weiteres möglich. Anhaltspunkte: 60cm Entfernung mit einem UV-Quartzbrenner ergibt 3 min Belichtungzeit.
Bei superaktinischen Leuchtstoffröhren ist auf eine präzise, blasenfreie Anlage des Films mit Schichtseite zur Leiterplatte zu achten (ggf. die Belichtungsvorlagen Seitenverkehrt ausgeben). Entsprechender Anpressdruck ist mit einer Glasplatte zu erreichen. Möglichst ein Gitterraster (vgl. Rasterfeldleuchte) zwischen Leuchtstoffröhren und Film legen um das Streulicht zu minimieren.
Entwickeln
NaOH zersetzt sich mit Luftsauerstoff. Daher die Lösung jedes mal nach identischer Rezeptur ansetzen. zB 2 TL auf 1 l Wasser.
In 1kg Gebinden ist es als Natriumhydroxid in Drogerien preisgünstig zu erwerben.
Ätzen
Als Ätzmittel ist auch FeCl3 verwendbar. Dieses Eisen-III-Chlorid wird in der Druckindustrie zum ätzen der kupfernen Druckzylinder verwendet und ist sehr ergiebig. Nachteil: gelbbraune Farbe der Ätzflüssigkeit - Flecken sind, falls überhaupt nur extrem schwer zu entfernen - Schlammbildung
Aber es ergeben sich selbst bei unbeheizeten Ätzbädern und hinreichender Badbewegung sehr moderate Ätzzeiten von 3 Minuten. 
Schlammbildung ist insbesondere bei Sprühätzanlagen ein Problem, weil der Schlamm die Sprühdüsen verstopft. Abhilfe schafft spezielles FeCl3 welches u.a. in der Schweiz erhältlich ist.
Das gelegentlich beschriebene Ätzen mit CuCl2 ist Anfängern nicht zu empfehlen ermöglicht aber sehr hohe Standzeiten des Bades, da die Ätzflüssigkeit durch tropfenweise Zugabe von H2O2 regeneriert werden kann sobald das Bad beginnt undurchsichtig zu werden. Ätzzeiten sind bei 40° Ätztemperatur enorm - 1-2 Minuten für 35u Cu.
Nachteil: hohe Luftbelastung mit Chlor wenn das Bad falsch eingestellt ist. Aber auch ansonsten riecht es sehr nach Chemie.
Strippen
Hat man ein 1kg Gebinde des NaOH sowieso zur Verfügung benutzt man selbiges um mit einer Konzentration von 2TL auf 200ml Wasser einen Stripper zu brauen. Die Lackschicht wird schnell und sicher entfernt.
Nach dem Strippen unbedingt gut spülen und zügig abtrocknen. Wenn die Platinen getrocknet sind unbedingt eine Lötlack auftragen.
Lötlack
Ich fülle 100ml Spirius in ein Marmeladenglas und gebe möglichst pulverisiertes oder mindestens körniges Kollophonium zu bis sich eine Konsistenz ergibt die etwas flüssiger ist als dünnflüssiger Honig. Mit einem 1cm breiten Flachpinsel streiche ich die Kupferseite mit dieser Lösung ein und lasse sie gut trocknen (ggf auf Heizung legen - aber Zeitung unterlegen, weil der Lack durchaus abtropfen kann. Pinsel und auf die Oberseite gelaufenen Lötlack kann man bequem mit Spiritus reinigen.
Bohren
Unbedingt nach einem Bohrständer ausschau halten und mit Vollhartmetallbohrer bohren. Diese brechen zwar leichter als HSS-Bohrer ab, sind aber um ein vielfaches langlebiger und schärfer, was sich spätestens dann bemerkbar macht, wenn man eine Epoxid-Platine bohrt. Ich bevorzuge 0,8mm Löcher und für große Bauteile 1,0mm und 1,3mm.
Da man als Elektroniker auch oft mit Aluminium zu tun hat: hier noch ein Tip zum Bohren, sägen und Fräsen von Alu: die Schnittstelle mit Spiritus kühlen ergibt excellente Schnittqualitäten und verursacht wesentlich geringere Abnutzung des Werkzeugs.]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Benedikt Wirmer am 03.02.2007 18:48</title><description><![CDATA[Sollte funktionieren. Einfach mal ausprobieren ;)]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von dj3nk am 02.02.2007 20:57</title><description><![CDATA[Ich würde gerne nen alten overheadprojektor benuten. gehtd as auch ?? greetz]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Jens am 04.10.2006 17:45</title><description><![CDATA[Oder ist das belichten mit dem umgebauten scanner zu warm der abstand zwischen plantine und Röhren beträgt ca. 1,5 cm.]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Jens am 04.10.2006 17:42</title><description><![CDATA[Frage nach dem belichten und entwickeln müssen die leiterbahnen richtig tief schwarz sein oder etwas gräulich. Hab edie plantine fast 10 min belichtet mit einem alten umgebauten Scanner dort sind 8 Röhren drinn mit jeweils 8 Watt. ]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item><item><title>Kommentar von Alexb am 27.08.2006 15:02</title><description><![CDATA[Kleiner Tip! Füll die Glasküvette mit Sand, dann springt sie nicht so leicht! Siehe Aquariumheizer]]></description><link>http://bwir.de/kommentare/platinenaetzen</link></item></channel></rss>
