Anzeige
Elektrischer Zünder
Bastelei zu Silvester
Dieser Artikel befindet sich im Archiv und wird nicht mehr aktualisiert. Informationen können ggf. veraltet, unvollständig oder fehlerhaft sein.
Beschreibung
Eigentlich bin ich aus dem Alter für Mini-Raketen und anderen Feuerwerkskörpern heraus - allerdings hat es mich doch mal interessiert, wie und ob man eine elektrische Zündung realisieren kann. So könnte man sein Feuerwerk schon Tage im Voraus koordinieren und planen, um es dann Atomuhrgesteuert und über ein ausgeklügeltes Programm abbrennen zu lassen...
Ich habe es allerdings bei der Zündung an sich belassen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden - man kann mit geringem Aufwand relativ zuverlässig Zündschnüre und Streichhölzer anzünden.
Hinweis
Beim Spielen mit Feuer unbedingt darauf achten, dass sich nichts Brennbares in der Nähe befindet. Bei Feuerwerkskörpern unbedingt die Sicherheitsvorkehrungen beachten und die Stromquelle erst anschließen, wenn eine Gefährdung der eigenen und anderer Personen ausgeschlossen ist.
Funktion
Das Prinzip ist einfach. Mal sucht sich einen nicht allzu edlen Trafo (Steckernetzteil) mit mindestens einem Ampere Leistung. Auf Knopfdruck wird dann der Strom durch einen dünnen Draht gejagt - also ein astreiner Kurzschluss. Ich habe dafür die einzelnen Drähte aus einer normalen Schaltlitze genommen. Auch gut bewährt hat sich eine E-Gitarrensaite (hohes E, Stahl, 0.01 Inch dick) - sie glühte nur und war somit mehrmals verwendbar. Dort muss man dann natürlich darauf achten, die Stromversorgung nach dem Zünden schnell wieder zu unterbrechen. Den optimalen Draht kann man am besten durch Ausprobieren ermitteln - wenn er zu dünn ist, und zu schnell durchbrennt, zündet das Streichholz/die Zündschnur nicht - das selbe gilt bei einem zu dicken Draht, der dann vielleicht nur lauwarm wird, während der Trafo schon komische Geräusche von sich gibt o.ä.. Um nun eine Zündschnur oder ein Streichholz zu entzünden, umwickelt man diese zwei bis dreimal mit dem Zündraht und verbindet die beiden Drahtenden dann mit der (natürlich noch nicht angeschlossenen) Stromquelle. Schließt man die Stromversorgung an, zündet das Streichholz/die Zündschnur innerhalb eines Sekundenbruchteils.
Beim Aufbau kann man sich an den Fotos orientieren und das ganze an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Allerdings sollte man auf für die Stromstärke ausgelegte Schalter und Leitungen achten - sonst könnte es nachher an falscher Stelle anfangen zu schmoren.
Ich habe ein kleines Video von meinen Versuchen erstellt. Das Papier diente nur der besseren Sichtbarkeit und sollte eigentlich nicht in Flammen aufgehen... Die letzten beiden Versuche wurden mit der wiederverwendbaren E-Gitarrensaite gemacht. Allerdings gibt meine Kamera das rot-orange Glühen aus unerklärlichen Gründen in blau wieder.
Auf Wunsch gibt es nun auch einen Schaltplan
Schaltplan

130 Kommentare 
hubsi13 am 02.01.2012 um 17:36 Uhr
ich hab es mit einer 9v batterie probiert dan ist sie mir explodiert
jonas am 01.12.2011 um 14:32 Uhr
Ich habe das ähnliche mit funk gebaut indem ich ein altes ferngesteuertes auto auseinander gebaut habe
BioSniper am 15.11.2011 um 02:10 Uhr
Einfach 2 Drähte in etwas Eisenwolle stecken, fertig.
d.Ludwig am 21.10.2011 um 15:24 Uhr
ich würde sagen dass du des biem Conrad technomarkt oder sogar im saturn bekommst und wenn du was ganzspezielles haben willst was mit ner batterie (9V block) funktioniert kannste mich anschreiben:
mbludwig.drexl@web.de
Simon am 23.07.2011 um 14:00 Uhr
Wo bekommt man am besten und am billigsten so einen Trafo her??
