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Miniverstärker
Winziger Verstärker mit dem IC LM386
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Beschreibung
Dieser Verstärker bringt es auf eine „sagenhafte” Leistung von 0,325 Watt. Das reicht für gemäßigte Zimmerlautstärke. Für kleine Aktivboxen für den Discman o.Ä. ist die Schaltung also ideal, auch da sie sich aufgrund des geringen Stromverbrauchs ideal für den Batteriebetrieb eignet. Man sie auch anderweitig zweckentfremden, z.B. als Mini-E-Gitarrenverstärker.
Stückliste
- IC1: LM 386
- R1: 10Ω
- P1: 10kΩ
- C1: 100n (Keramikkondensator)
- C2, C5: 10µF 10V
- C3: 220µF 10V
- C4: 47nF (Keramikkondensator)
- Ls1: Lautsprecher 8Ω
Datenblätter
- LM 386 Low Voltage Audio Power Amplifier (PDF, 250kb)
Aufbau
Diese Mini Verstärker baut man am besten auf einer Streifen-/Punktrasterplatine auf. Je nach Einsatzgebiet kann man das Potentiometer durch einen festen Widerstand ersetzen und somit Platz sparen. Der Verstärkungsfaktor lässt sich zwischen Pin 1 und Pin 8 einstellen. Nur der Elko (wie auf dem Schaltplan) reguliert die Verstärkung auf 200-fach, entfernt man ihn, hat man 20-fache Verstärkung und mit einem 1,2kΩ Widerstand zwischen dem Minuspol des Elkos und Pin 1 50-fache Verstärkung. Im Datenblatt sind diese und weitere Schaltungsbeispiele abgebildet.
Schaltplan
Für den besagten E-Gitarrenverstärker habe ich die Schaltung auf maximale Verstärkung „konfiguiert” und eine 6,3mm Buchse ohne Vorwiderstand an den Eingang (Pin 3) angeschlossen. Die Schaltung passt komplett mit einem kleinen Lautsprecher und einem 9V-Block in eine Zigarettenschachtel.
Hat man gerade keine E-Gitarre zur Hand, kann man auch andere Musikinstrumente (z.b. Ukulelen) verstärken. Als Tonabnehmer benutzt man dazu einen herkömmlichen Piezo-Schallwandler (siehe Foto). Vorteilhaft ist, dass gegenüber einem Mikrofon nur die Schwingungen des Instrumentes und keine Außengeräusche übertragen werden. Daher gibt es auch sogut wie keine Probleme mit Rückkopplung.
Piezo-Schallwandler

Benötigt man Stereo (z.B. für Aktivboxen), so baut man die Schaltung einfach zweimal auf. Das habe ich einmal mit diesem äußerst wüsten Streifenraster-„Layout” gemacht. Die Platine lässt sich so zusammen mit 2 BL66 Lautsprechern in ein Teko P2-Gehäuse (beides von Reichelt ) einbauen. In den oberen 2 Bahnen befindet sich ein 9V Spannungsregler. Durch einen Schalter konnte man zwischen Batterieversorgung (9V-Block) und Versorgung über ein (ungeregeltes) Steckernetzteil umschalten.
Fotos und eine weitere Beschreibung findet man auf der Seite von Niklas Rühl
90 Kommentare 
Manfred am 13.11.2011 um 19:54 Uhr
Erstmal vorweg ich habe keine Ahnung davon. Ich muss sowas für die Schule bauen. Wo muss ich in der Schaltung die Batterie einbauen? Am "Eingang" kommt wahrscheinlich das Signal vom MP3 Player rein.
Danke schonmal für die Anworten
Jonas am 31.01.2011 um 20:48 Uhr
Ich schließe mich meinen Vorrednern an - danke für diese simpel-großartige Schaltung!
Niels am 24.01.2011 um 18:53 Uhr
Naklar wenn du die Spannung von 16 Volt nicht überschreitest.
Schwabinger am 07.01.2011 um 21:05 Uhr
Hat bestens geklappt - vielen Dank!
Wenn ich ein LED anschließen will, das anzeigt, dass der Verstärker läuft. Wo müsste ich das einbauen? Widerstand nötig?
Gruß
Schwabinger
Fredric34 am 28.12.2010 um 09:15 Uhr
Sehr gut und laut.
