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Platinen ätzen: Belichtungsreihen erstellen
Optimieren der Belichtungszeit für eine optimal geätzte Platine
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Um die optimale Belichtungszeit herauszufinden, testet man dies systematisch mit einer kleinen Probleplatine. Mischa hat mir dazu Fotos und eine Beschreibung seiner Belichtungsreihe zugeschickt.
Mit dem folgenden Multifunktionslayout kann man nicht nur die optimale Belichtungszeit feststellen. Auf der dicken Leiterbahn kann man auch gut erkennen, wie lichtdicht die Belichtungsvorlage ist und ob eine Unterätzung vorliegt. Zeigen sich kleine Löcher auf der Fläche, ist sie zu lichtdurchlässig. Weiterhin kann man sehen, bis zu welcher Leiterbahndicke man problemlos ätzen kann, ohne dass es zu Unterbrechungen oder Überbrückungen kommt. Dann kann man später abschätzen, welche Ätzqualität man braucht, damit ein Layout einwandfrei funktioniert.
Layout

Das Prinzip ist einfach. Man erstellt eine Layoutvorlage, deckt sie lichtdicht ab und entfernt die Abdeckung je nach Stärke der Belichtungsquelle alle X Sekunden bis zur nächsten Markierung. Nach dem Entwickeln und Ätzen kann man nun die optimalen Parameter ablesen. Um auch Entwicklungs- und Ätzzeit/lösung miteinzubeziehen, kann man den Versuch mit mehreren Platinen wiederholen.
Das Endergebnis sieht dann z.B. so aus:
Man kann gut erkennen, dass die optimale Belichtungszeit in diesem Fall bei ca. 300-400 Sekunden liegt und eine Leiterbahndicke von 10 mil (2,54 mm) noch zuverlässig realisieren kann.
Das Ergebnis wurde mit Mischas Platinen-Ätz-Methode erreicht.
